- Allgemein (14)
- Argentinien (18)
- Chile (16)
- China (3)
- Costa Rica (7)
- Deutschland (10)
- Frankreich (2)
- Island (1)
- Italien (1)
- Kalifornien (7)
- Kenia (1)
- Menschen des 21. Jahrhunderts (1)
- Niederlande (1)
- Polen (3)
- Rio de Janeiro (6)
- Russland (2)
- Spanien (2)
- Ungarn (1)
Blogroll
- Bavarobeach-Lodge
- collective avantgarde
- Da gibts ganz anderen Wein
- Die Ausrüstung stammt zu 90% aus diesem Hause
- Erotisches Amsterdam
- Geheimtipp erster Güte
- Hörblild OHG
- Ihr freundlicher Tontechnikmensch...
- Noch mehr Fotografien von Eric
- Offener Kanal Jena
- Pawlitzky & Saeltzer
- Weltreise mit Kind - Annette, Malte und Amelie aus Berlin
- Wenzel in Indien
- www.ernasreisen.com
- www.hotelen.ru
- Februar 2012
- September 2011
- Mai 2011
- April 2011
- Dezember 2010
- Oktober 2010
- August 2010
- Juni 2010
- Februar 2010
- August 2009
- Mai 2009
- April 2009
- Januar 2009
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Mai 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- August 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
Uspallata
Unseren letzten Tag in Mendoza hatten wir mit einem kleinen Stadtbummel begonnen. In einem Spielzeugladen spendierten wir Simon einen sehr schönen Baukasten, mit dem man verschiedenen Figuren und Fahrzeuge bauen kann und der wesentlich intelligenter als das hier übrigens nicht erhältliche Lego konzipiert ist.

Dann besuchten wir die Markthalle, von der nach drei Erdbeben bzw. Umbauten leider nur noch wenig historische Substanz übrig ist.
Ganz in der Nähe deckten wir uns in einem Souvenirladen noch mit Utensilien für die Bereitung von Mate-Tee ein, auch einen großen Karton bekamen wir dort.

Wir verlassen am 20.02. Mendoza bei Nieselregen und machen einen Zwischenstopp in Jujan de Cuyo um dort das regionale Kunstmuseum zu besichtigen. Es befindet sich in einem gigantischen Sommerhaus, welches durch eine Großgrundbesitzerfamilie zu Beginn des vorigen Jahrhunderts errichtet wurde.

Die Idee, daraus ein Museum zu machen, kam von dem argentinischen Maler Fernando Farder, der in München Kunst studiert hatte. Der stark von der Münchner akademischen Schule, aber auch vom Impressionismus beeinflusste Maler hatte zuvor schon zahlreiche Räume des Hauses bemalt und schließlich die Tochter des Besitzers geheiratet. Die meisten der ausgestellten Bilder stammen von ihm. Daneben sind Arbeiten vor allem aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zu sehen, ausschließlich von argentinischen Künstlern. Alles wirkt sehr europäisch.
Dann nahmen wir die Passroute nach Chile. Die Straße windet sich sanft und hat zahlreiche Tunnel. Sie verläuft parallel zum Rio Mendoza und zu einer leider stillgelegten Transandenbahn, die als Schmalspurstrecke offenbar keine Zukunft mehr hatte.

Unser Hotel ist das Grand Hotel und stammt aus den fünfziger Jahren. Es wurde erst vor zwei Jahren – leider nicht mit glücklicher Hand – saniert und neu eröffnet. Vom Glanz der Bauzeit gibt es nur noch Spuren, die man sogar in einem kleinen Hotelmuseum besichtigen kann, in dem es alte Gästelisten, das ursprüngliche Geschirr und den Stuhl des vormals existierenden Hotelfriseurs zu besichtigen gibt. Die Räume sind – anders als in zeitgenössischen Hotels außergewöhnlich groß und haben riesige Einbauschränke.
Am beeindruckendsten sind die noch aus den 50iger Jahren vorhandenen Möbel.
Im Hotel gibt es auch eine Kegelbahn. Die wollte Claudia mit Simon ausprobieren. Die Barfrau sagte „…der Junge kommt gleich…“. Claudia dachte zum Anschalten, aber nein, der Junge, der ansonsten als Gepäckträger arbeitet, war auch für das Aufstellen der Kegel verantwortlich. Das etwas merkwürdige Vergnügen kostete 3 Peso, also umgerechnet 80 Cent für 10 Wurf.
Heute Abend wollten wir von hier aus das Paket nach Deutschland aufgeben. Doch als wir zur Post kamen wurde uns erklärt, vor hier aus dürften nur Auslandspakete bis 2 kg abgefertigt werden. Wir hatten 6 kg zusammengepackt… Jetzt wird es einen 2. Versuch in Chile geben, denn für morgen ist Rafting angesagt.
Antwort schreiben
Sie müssen als angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.