Sie befinden sich aktuell in den Reisebilder - Claudia, Simon, Eric Blog-Archiven für den folgenden Tag 16.3.2007.
- Allgemein (14)
- Argentinien (18)
- Chile (16)
- China (3)
- Costa Rica (7)
- Deutschland (10)
- Frankreich (2)
- Island (1)
- Italien (1)
- Kalifornien (7)
- Kenia (1)
- Menschen des 21. Jahrhunderts (1)
- Niederlande (1)
- Polen (3)
- Rio de Janeiro (6)
- Russland (2)
- Spanien (2)
- Ungarn (1)
Blogroll
- Bavarobeach-Lodge
- collective avantgarde
- Da gibts ganz anderen Wein
- Die Ausrüstung stammt zu 90% aus diesem Hause
- Erotisches Amsterdam
- Geheimtipp erster Güte
- Hörblild OHG
- Ihr freundlicher Tontechnikmensch...
- Noch mehr Fotografien von Eric
- Offener Kanal Jena
- Pawlitzky & Saeltzer
- Weltreise mit Kind - Annette, Malte und Amelie aus Berlin
- Wenzel in Indien
- www.ernasreisen.com
- www.hotelen.ru
- Februar 2012
- September 2011
- Mai 2011
- April 2011
- Dezember 2010
- Oktober 2010
- August 2010
- Juni 2010
- Februar 2010
- August 2009
- Mai 2009
- April 2009
- Januar 2009
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Mai 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- August 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
Archive für 16.3.2007
Einen herzlichen Dank an Philipp und Judith
16.3.2007 by Eric Pawlitzky.
…denn seit gestern (15.03.) wohnen wir in ihrem wunderschönen Häuschen mitten in Palo Alto.

Das ist einfach wunderbar, nicht mehr in einem Hotelzimmer eingepfercht zu sein. Wir haben Platz, einen CD-Player, eine vollständige Küche, einen ordentlichen Tisch, ein Sofa … alles einfache Dinge, die es aber in Hotels so nicht gibt. Man glaubt gar nicht, wie man derartiges vermissen kann. So haben wir den gestrigen Nachmittag damit verbracht, in alten Zeitschriften zu schmökern, Wäsche zu waschen, in Ruhe Tee zu trinken. Simon hat den ganzen Tag mit einer Holzeisenbahn gespielt. Zwischendurch war er mit Yannis Feuerwehrausrüstung draußen vor der Tür und hat, vor Begeisterung laut singend, vorbeifahrende Autos nassgespritzt.
Am Abend waren wir noch einkaufen in dem von Judith empfohlenen europäisch geprägten Laden. Das hieß: schwarzes Brot, französischen Käse. Nicht ganz billig hier, aber ebenfalls ein abendlicher Genuss. Denn zumindest in Südamerika ist die hervorragende Vielfalt an Käse, wie wir sie in Europa kennen, ein Fremdwort. Bei der Fahrt zum Einkaufszentrum (wir haben jetzt einen kleinen Chevrolet) wurde uns auch verdeutlicht, wie stark die amerikanische Gesellschaft vom Auto abhängig ist. Alles ist sehr weitläufig angelegt. Mal schnell zum Bäcker um die Ecke, das geht nur in der Innenstadt von San Francisco, wobei es dort auch keine richtigen Bäcker gab, nur Stehcafes. Radfahrer trifft man nur vereinzelt an und stets mit beeindruckender Schutzausrüstung (Helm, Leuchtweste).
Am Vormittag haben wir gestern verschiedene Galerien in der Nähe des Hotels durchstöbert. Vor allem die amerikanische Gegenwartskunst hat mich interessiert. Erstaunlich war zunächst mal, wie viele ausländische Künstler in den Galerien geführt werden. Die Galerien machen fast nie Personalausstellungen, es hängen immer drei bis fünf Künstler durcheinander. Die Galeristen haben kein Problem damit, wirklich gute Sachen mit Kitsch zu mischen. Es gibt also in ein und derselben Ausstellung anspruchsvolle Arbeiten und gleich daneben „was für übers Sofa“. Die Preise sind etwas niedriger als in Berlin und es wird überwiegend figürlich/realistisch gemalt. Auch wirkliche Schinken mit protzigen Goldrahmen kann man erwerben. Da würde sich hier jeder Galerist schämen. 
Auf Schnäppchenjagd waren wir in einem riesigen Laden für DCs und DVDs: „Virgins“. CDs und DVDs sind hier deutlich billiger als in Europa. Da haben wir doch gleich mal zugeschlagen…einige Klassiker und zeitgenössische Musik aus Lateinamerika. Unterwegs hatten wir immer wieder Namen von Bands notiert, die uns interessant erschienen. Die DVD ist hier übrigens dabei, die CD abzulösen, zumindest war das der quantitative Eindruck, denn die Regale der DVDs waren mindestens so umfangreich wie die der CDs. Es gibt aber auch noch Schallplatten zu kaufen – auch ein Trend der in Deutschland kommt. Also, wir sind glücklich, uns geht es gut.
Geschrieben in Kalifornien | Keine Kommentare »